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Dagmar Pohle wendet sich an die Menschen in Marzahn-Hellersdorf

Bezirksbürgermeisterin zur Corona-Krise

„Ich wünsche uns allen, dass wir genug Mut und Kraft haben, diese schwierige Situation miteinander solidarisch zu meistern.“: Mit einer Videobotschaft hat sich Marzahn-Hellersdorfs Bürgermeisterin Dagmar Pohle an die Bewohner*innen des Bezirks gewandt.
Darin erklärt die Rathauschefin, wie die Verwaltung in der Corona-Krise aufgestellt ist und arbeitet, wohin sich die Menschen mit ihren Fragen wenden können und was sie sich für die Zeit nach dem Shutdown wünscht. Außerdem appelliert Pohle daran, gerade auch in der Nachbarschaft aufeinander zu achten und jenen zu helfen, die nun besonders auf die Unterstützung ihrer Mitmenschen angewiesen sind.  Ein großes Dankeschön richtet die Bezirksbürgermeisterin in der knapp sechsminütigen Ansprache an die vielen Alltagsheld*innen, die momentan die Stadt am Laufen halten.

Bürgermeisterin Pohle an die Bürger

Copyright Video: Die Linke Marzahn-Hellersdorf

Kalenderblatt

Baugeschehen nördlich des Biesdorfer Baggersees

Wussten Sie, dass …

baumbestandene Straßen kühle Luft aus Kaltluftentstehungsgebieten wirkungsvoll transportieren können, wohingegen sich breite baumfreie Straßen stark erhitzen und dadurch den Kaltluftstrom bremsen? Zu kleinräumlichen Temperaturausprägungen auch in Marzahn-Hellersdorf und zur hohen Schutzwürdigkeit des Berliner Grüns informiert der Berliner Umweltatlas (Planungshinweise Stadtklima, 2016).
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Berlin wächst …

bautätigkeit in marzahn-hellersdorf In Berlin wurden 2017 so viele Wohnungen gebaut wie seit 1997 nicht mehr. Jedes Jahr kommen 40.000 Menschen dazu, vergleichbar mit der Größe einer Mittelstadt. So ist Berlin allein in den fünf Jahren von 2011 bis 2016 um rund 245.000 Menschen gewachsen. Zwar wird dieser Trend laut aktueller Bevölkerungsprognosen nachlassen, dennoch rechnet man in Berlin für das Jahr 2030 mit ca. 430.000 Einwohner*innen mehr als noch 2010. Dabei zieht es laut dem Amt für Statistik Berlin-Brandenburg aufgrund der zunehmenden Mietpreise immer mehr Berliner*innen in die Außenbezirke.

Auch das Grün der Stadt ist betroffen.
Natürlich bedeutet ein Zuzug von Menschen auch einen Mehrbedarf an Wohnungen und Arbeitsplätzen, Schulen und Kindertagesstätten sowie an Gesundheitsversorgung. Das Verkehrsaufkommen, der Ressourcenverbrauch und speziell die Flächeninanspruchnahme nehmen zu. Ehemalige Frei- und Grünflächen werden versiegelt und bebaut, die Stadt wird „nachverdichtet“. Beispielsweise sind laut Kleingartenentwicklungsplan von 2019 einige Kleingartenanlagen bzw. Parzellen von Schließung durch Bautätigkeiten für soziale oder verkehrliche Infrastruktur betroffen. In Marzahn-Hellersdorf ist ein markantes Beispiel hierfür die Bebauung an der Cecilienstraße, wo Kleingärten schon vor ca. 20 Jahren weichen mussten. Ähnliche Prozedere werden mit der Neugestaltung des Gutes Hellersdorf erwartet.

baumbewachsene straße in marzahn-hellersdorfDie Stadt braucht Grün- und Freiflächen.
Eine zunehmende Versiegelung von Freiflächen ist bedenklich, da die stark bebaute und versiegelte Großstadt bereits heute durch den städtischen Wärmeinseleffekt betroffen ist. Besonders die Wohngebiete mit geringer Grünausstattung sind empfindlich gegenüber den Folgen des Klimawandels mit gesundheitsschädlichen Folgen für die örtliche Bevölkerung. Das stellt nicht nur die Stadtpolitik vor besondere Herausforderungen. Neben dem „Stadtentwicklungsplan Wohnen 2030“ wurde 2019 seitens der Senatsverwaltungen die „Charta Stadtgrün“ veröffentlicht, die sich für die Stärkung des Berliner Stadtgrüns ausspricht. In seinen Forderungen darüber hinaus geht ein Zusammenschluss von Umwelt- und Naturschutzverbänden der Stadt, die sich mit der „Kampagne Immergrün“ für eine rechtlich bindende dauerhafte Sicherung vorhandener Grünflächen nach dem Vorbild des Dauerwaldvertrages einsetzen. Stadtwachstum soll nachhaltig erfolgen, das heißt alle Bereiche des Lebens berücksichtigen von ökologischen Aspekten über soziale, gesundheitliche und kulturelle bis hin zu wirtschaftlichen. Was macht für Sie Berlin bzw. Marzahn- Hellersdorf lebenswert?

Quellen: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg: https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/; „Berlin fehlen mindestens 96.000 Wohnungen“ (2019): https://www.morgenpost.de; Konzept zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels in Berlin (AFOK) (2016): https://www.berlin.de/senuvk; Öffentliche Grünflächen in Berlin: https://www.berlin.de/senuvk/umwelt/stadtgruen/gruenanlagen/de/daten_fakten/downloads/ausw_14.pdf; Projekt „Urbane Klima-Gärten: Bildungsinitiative in der Modellregion Berlin“: www.agrarberatung.hu-berlin.de/forschung/klimagaerten; Kleingartenentwicklungsplan (2019): https://www.berlin.de/senuvk/; Stadtentwicklungsplan (StEP) Klima KONKRET (2016) und Stadtentwicklungsplan (StEP) Wohnen 2030 (2019): https://www.stadtentwicklung.berlin.de; Umweltatlas Berlin: https://www.stadtentwicklung. berlin.de/umwelt/umweltatlas/

Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf von Berlin

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marzahn hellersdorf beste aussichtenMarzahn-Hellersdorf war und ist über die Jahre durch eine hohe Dynamik in der demografischen, städtebaulichen und wirtschaftlichen Entwicklung geprägt und hat sich zu einem sehr liebens- und wohnenswerten Berliner Bezirk entwickelt. Er ist mit 40 Jahren jüngster Bezirk der Hauptstadt und steht in mehrfacher Hinsicht für Berlins beste Aussichten.