© Thomas Uhlemann
Schloss Biesdorf
Gärten der Welt mit Wolkenhain

U-Bahn im Marzahn-Hellersdorf-Look

Seit dem 4. Dezember 2020 können die Bürger*innen Berlins und ihre Gäste mit der U-Bahn, auf der der neuen Linie 5 lückenlos und nonstop die 22 Kilometer vom Hauptbahnhof bis nach Hönow in nur 40 Minuten zurücklegen. Seit dem 16. August 2021 steht Ihnen dafür auch ein „Marzahn-Hellersdorfer Sonderzug“ der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) zur Verfügung. Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle, Wirtschaftsstadträtin Nadja Zivkovic und visit Berlin Chef Burkhard Kieker stellten das Signal auf grün. Der im Marzahn-Hellersdorf-Look gestaltete Doppeltriebwagen aus der Großprofil-Baureihe F, der von außen sofort an seinen rechteckigen Scheinwerfern erkennbar ist, verkehrt vorerst für ein halbes Jahr regelmäßig auf der Linie 5.

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© Pressefoto Thomas Uhlemann

Kalenderblatt

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Die fünf Dörfer von Marzahn-Hellersdorf

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Biesdorf

 

schlosstreppeDie liebevoll „Schloss" genannte Villa ist schon von Weitem Dank ihres markanten, achteckigen Turms zu erkennen. Das herrschaftliche Wohnhaus – auf der höchsten Stelle des Barnimplateaus errichtet – ist neben Schlössern wie Schönhausen, Glienicke oder Friedrichsfelde – um nur einige zu nennen – ein Kleinod in der Berliner Denkmallandschaft, in der es nur noch etwa 25 Schlösser, Herrenhäuser und Palais gibt.

Das über 150-jährige Schloss gilt in Einheit mit dem Park als besonders wertvolles Ensemble der Bau- und Gartenkunst des 19. Jahrhunderts. An italienischen Vorbildern orientiert und in der Tradition der Berliner Schinkelschule stehend, ist ein Villenstil entwickelt worden, der durch das malerische Wechselspiel zwischen klassisch strenger Ordnung und Giebelfronten, aber auch Pergolen und Loggien meisterlich bis in Details umgesetzt wurde.

Der ursprünglich von Eduard Neide angelegte Schlosspark gehört zu den schönsten Grünanlagen des Bezirks und ist als Denkmal geschützt. Das Schloss wurde vom Architekten Heino Schmieden 1867-1869 im Auftrag des Freiherrn von Rüxleben errichtet. Im Jahre 1887 erwarb Werner von Siemens das Gelände.1889 überließ er es seinem Sohn Wilhelm, der es aufwendig rekonstruieren und den Park durch den Gartenarchitekten Albert Brodersen erweitern ließ. 1927 verkaufte eine Erbengemeinschaft der Familie Siemens das gesamte Gut der Stadt Berlin.

Die herrschaftliche Villa wurde nach 1945 u.a. als Freizeiteinrichtung, seit 1994 als soziokulturelles Zentrum bzw. Stadtteilzentrum Biesdorf genutzt. Vortrags- und Tanzveranstaltungen sowie historische Führungen durch Schloss und Park luden Gäste ein.

Heute zeigt das Schloss Biesdorf als kommunale Galerie des Bezirkes Marzahn-Hellersdorf bei freiem Eintritt wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Kunst und des kulturellen Erbes sowie eine kleine Dauerausstellung zur Geschichte des Hauses. Schloss Biesdorf ist ein Ort für Veranstaltungen vielfältigster Art – von Konzerten und Führungen über Künstlergespräche bis hin zu Vorträgen oder Literaturformaten. Platz genug ist vorhanden, das Schloss verfügt über rund 3.300 m² Fläche.

Wer mehr über die Geschichte von Gut, Schloss und Park Biesdorf erfahren will, dem sei das gleichnamige Buch empfohlen. Es wendet sich sowohl an eine breitere Öffentlichkeit als auch an das Fachpublikum.

Gut - Schloss - Park: Berlin Biesdorf — aperçu Verlag (verlag-apercu.de)

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marzahn hellersdorf beste aussichtenMarzahn-Hellersdorf war und ist über die Jahre durch eine hohe Dynamik in der demografischen, städtebaulichen und wirtschaftlichen Entwicklung geprägt und hat sich zu einem sehr liebens- und wohnenswerten Berliner Bezirk entwickelt. Er ist mit 40 Jahren jüngster Bezirk der Hauptstadt und steht in mehrfacher Hinsicht für Berlins beste Aussichten.