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Festival 114 über Marzahn

Zwei Tage „Viva Balkonia“ - überall Begeisterung

Kultur in Zeiten von Corona: Marzahn-Hellersdorf hat am Wochenende vorgemacht, wie es gehen kann. Ein umgerüsteter LKW begeisterte als „Musik-Truck“ am 17. und 18.4.2020 Tausende Menschen. Auf der rollenden Bühne machten Pianoman Thomas Krüger und Sänger Sebastian Raetzel an zwei Tagen jeweils fast drei Stunden lang ununterbrochen Musik. Die „Konzertbesucher“ konnten in ihren eigenen vier Wänden bleiben und die Show vom Fenster oder Balkon aus erleben.

musiktrack am 17. und 18. April 2020

gefördert von GRWDas Projekt wurde von der Wirtschaftsförderung Marzahn-Hellersdorf organisiert und gefördert durch die Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW).
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"Zusammenfassung Viva Balkonia" auf youtube

Kalenderblatt

Wuhlesee

Wussten Sie, dass …

viele der Seen, Teiche und Pfuhle in Marzahn-Hellersdorf, wie der Obersee der Hönower Weiherkette, natürlichen Ursprungs sind und vor etwa 12 000 Jahren beim Rückzug der Gletschermassen aus unserer Region entstanden sind? Andere Gewässer hingegen sind künstlich angelegt, zum Beispiel die Klärteiche am S- und U-Bahnhof Wuhletal, der Biesdorfer Baggersee und das Regenrückhaltebecken Körnersee in Mahlsdorf-Süd.
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Marzahn-Hellersdorf – ein gewässerreicher Bezirk

pfuhl Marzahn-Hellersdorf verfügt laut einer Karte des Amtes für Stadtplanung und Vermessung von 2004 über 50 Gewässer, darunter Gräben, Pfuhle, Seen, Teiche und natürlich die Wuhle. Die aktuelle Nutzung der Gewässer ist vielfältig. Wenn gleich nur geduldet, erfreuen sich Jung und Alt am kühlen Nass einiger Seen in den Sommermonaten. Beeindruckend schöne Anblicke ergeben sich am Ufer der Seen. Andere werden als Angelgewässer genutzt. Einige Teiche sind eingezäunt oder liegen auf privatem Grund.

Die Gewässer haben es nicht leicht.
Die meisten Gewässer werden durch Regenwasser gespeist. Somit sind sie besonders anfällig für klimatische Widrigkeiten, zum Beispiel ein extrem trockenes Jahr wie 2018. Viele der Gewässer wurden bereits 2006 vom Natur- und Umweltamt als gefährdet eingestuft, größtenteils fielen die Seen und Teiche bereits damals zumindest zeitweise trocken. Diese Situation wird sich voraussichtlich durch zunehmende Trockenperioden und Hitzewellen verschärfen. Gleichzeitig muss Berlin zunehmend Starkregenereignisse bewältigen. Die Mischkanalisation in der Berliner Innenstadt kann diese großen Wassermengen nicht fassen, es kommt zum Überlauf des Abwasser-Regenwasser-Gemisches. Auch in den Außenbezirken belastet der oberflächige Abfluss ungefilterten Regenwassers, vermengt mit Verunreinigungen der Straßen die Gewässer und Ökosysteme.

wuhleEin dezentrales Regenwassermanagement ist angesagt.
Es ist nachhaltig, Regenwasser möglichst nahe seines Entstehungsgebietes zwischen zu speichern und zu versickern anstatt oberflächlich oder über die Kanalisation abfließen zu lassen. So bleibt das Wasser der Umgebung länger erhalten, kann durch Verdunstung kühlen und die umgebende Vegetation versorgen. Gewässer, künstlich angelegte Regenrückhaltebecken und Mulden am Straßenrand tragen dazu bei. Natürliche Wasserreinigungsanlagen mit speziellem Substrat und Schilf, wie beispielsweise am Biesdorfer Baggersee, säubern zudem eingeleitete Straßenwässer.

Werden Sie aktiv!
Bewahren Sie die Funktionsfähigkeit der Mulden, in dem Sie sie frei von Grünschnitt und anderen Ablagerungen halten. Auch im Garten können Sie zu einem ökologischen und klimaangepassten Wassermanagement beitragen, indem Sie zum Beispiel befestigte Flächen wie Wege und Terrassen nicht versiegeln, sondern wasserdurchlässig gestalten. Daneben ist die Bodenpflege wichtig. Denn nur ein humoser Boden mit viel Bodenleben kann seine Wirkung als „Schwamm“ entfalten und Regenwasser aufnehmen, zwischenspeichern und dann an seine Umgebung abgeben. Zudem können entsprechend angelegte Gründächer Niederschläge zwischenspeichern.

Wege und Terrassen nicht versiegeln rückhaltebecken

Quellen: Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf, Abteilung ökologische Stadtentwicklung, Natur- und Umweltamt (2006): Gewässer in Marzahn-Hellersdorf. Berlin; Projekt „Urbane Klima-Gärten: Bildungsinitiative in der Modellregion Berlin“: www.agrarberatung.hu-berlin.de/forschung/klimagaerten

Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf von Berlin

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marzahn hellersdorf beste aussichtenMarzahn-Hellersdorf war und ist über die Jahre durch eine hohe Dynamik in der demografischen, städtebaulichen und wirtschaftlichen Entwicklung geprägt und hat sich zu einem sehr liebens- und wohnenswerten Berliner Bezirk entwickelt. Er ist mit 40 Jahren jüngster Bezirk der Hauptstadt und steht in mehrfacher Hinsicht für Berlins beste Aussichten.