Liebe Bürgerinnen und Bürger,

 

ein ereignisreiches und farbenfrohes Geburtstagsjahr unter dem Motto „Wir feiern Marzahn-Hellersdorf“ liegt hinter uns. Bereits der Festakt am 5. Januar im Freizeitforum Marzahn, punktgenau zur Bezirksgründung, sorgte für Schlagzeilen. Der Regierende Bürgermeister Michael Müller schilderte in seinem Grußwort, wie atemberaubend schnell in den Anfangsjahren des Bezirks mehr als 100.000 Wohnungen der Großsiedlung in weniger als 15 Jahren entstanden – und wünschte sich eine derartige Geschwindigkeit heute für die Hauptstadt. Dafür bekam er Riesenapplaus – sehr zu Recht, nicht wahr?

Unsere Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle erinnerte in ihrer Festrede an die wechselnde Geschichte des Bezirks, der Namen und Grenzen mehrfach änderte. Tatsächlich lebe der Bezirk weiterhin in den seinerzeit geschaffenen Häusern, mittlerweile ergänzt, saniert und zum Teil auch abgerissen, das Wohnumfeld entwickelt und weiter aus- und umgestaltet. Die „Stadt aus der Retorte“ wurde vielen nicht nur zur Heimstatt sondern zu ihrer Heimat. Fakten und Geschichten dazu können Sie in der vom Heimatverein zum Jubiläum herausgegebenen Bezirkschronik oder in der beim aperçu Verlag erschienenen Festbroschüre „Marzahn-Hellersdorf - Berlins beste Aussichten“ nachlesen.

Zu meinen persönlichen Highlights im Geburtstagsjahr gehörte die Fotoausstellung „Fernwärme“ der Ostkreuzschule für Fotografie, die von Mitte Februar bis Ende März im Schloss Biesdorf gezeigt wurde. Auf der Grundlage eines Kooperationsvertrages mit dem Bezirk tauchten 20 junge angehende Fotografen der Ostkreuzschule zum 40. Jubiläum von Marzahn-Hellersdorf mehrere Monate in den Bezirk ein. Die Vernissage mit 1.600 Besuchern – so etwas hat es im Bezirk noch nie gegeben – wird sicher allen Teilnehmern im Gedächtnis haften bleiben. Restexemplare des Ausstellungskataloges sind übrigens bei mir noch erhältlich!

Die im Mai und September von der bezirklichen Wirtschaftsförderung veranstaltete Plakatkampagne unter dem Motto „Made in Marzahn-Hellersdorf“ förderte die Verbundenheit der Firmen, ihrer Mitarbeiter und der Bewohner des Bezirks zur Region, begeisterte Fachkräfte von morgen für die hier ansässigen Unternehmen. Viele lernten durch die Kampagne neue Firmen kennen und stellten fest, dass in direkter Nachbarschaft ein spannender Beruf auf sie wartet.

Im Juni haute der Bezirk gleich dreimal ordentlich auf die Pauke: im Schlosspark Biesdorf verfolgten am 1. Juni zehntausende Besucher das auf drei Bühnen verteilte Programm für Jung und Alt, und eine Woche später begeisterten am Fritz-Lang-Platz der Chor und das Orchester des Melanchthon-Gymnasiums und viele weitere Künstler rund 3.000 Besucher. Am 15. Juni folgte dann der Höhepunkt des Jahres. Der Bezirk veranstaltete in den Gärten der Welt bei großer Sommerhitze eine rauschende Geburtstagsparty. Mehr als neun Stunden lang boten 600 Mitwirkende den 15.000 Besuchern ein abwechslungsreiches Programm auf kleinen und großen Bühnen.  Als sich das Thermometer am Abend bei deutlich angenehmeren Temperaturen einpendelte, heizten Künstler wie Tino Eisbrenner und die einfach großartige Seilschaft von Gundermann in der Freilichtbühne Arena dem Publikum ordentlich ein. Für die ganz große Show samt Flash Mob und einem Lichtermeer aus Handylampen sorgte dann zum Abschluss das Elektropop-Duo Glasperlenspiel.
Im Rahmen meiner „Geburtstags-Bilanz“ möchte ich noch an ein ganz besonders kreatives und erstmals veranstaltetes Event erinnern: das Festival auf dem temporär höchsten Berg Berlins: 114 ÜBER MARZAHN mit mehr als 1.000 Besucherinnen und Besuchern auf den Ahrensfelder Bergen. 114 ÜBER MARZAHN setzte einen eindrucksvollen Schlusspunkt im Rahmen der Feierlichkeiten zum 40-jährigen Jubiläum des Bezirks. Von vielen Seiten erhielt ich sehr positive Resonanz, und der Wunsch nach einer Wiederholung dieses Formats wurde vielfach geäußert.

Zum Abschluss bedanke ich mich als Geschäftsführer des von der Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle geleiteten Vorbereitungskomitees ganz herzlich bei jedem Organisationsteam sowie bei allen beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bezirks, die in diesem außergewöhnlichen Jahr die vielen außergewöhnlichen Momente, Erlebnisse und Ereignisse möglich gemacht haben.

Ihr Oleg Peters
Marzahn-Hellersdorfer von Beruf

Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf von Berlin

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marzahn hellersdorf beste aussichtenMarzahn-Hellersdorf war und ist über die Jahre durch eine hohe Dynamik in der demografischen, städtebaulichen und wirtschaftlichen Entwicklung geprägt und hat sich zu einem sehr liebens- und wohnenswerten Berliner Bezirk entwickelt. Marzahn-Hellersdorf ist mit 40 Jahren jüngster Bezirk der Hauptstadt und steht in mehrfacher Hinsicht für Berlins beste Aussichten.