Fakten

  • ‎267.452 (Ende 2017) Menschen leben in Marzahn-Hellersdorf. Das entspricht Rang 9 aller Berliner Bezirke.
  • 1991 betrug das Durchschnittsalter 30,5 Jahre,
    2016: 43,6 Jahre
  • Bei den Haushaltseinkommen liegen die Bewohner des Bezirks mit rund 1725 Euro laut dem aktuellen Sozialbericht ganz nahe am Berliner Durchschnitt.
  • 31 Grundschulen, 14 Sekundarschulen, fünf Gymnasien und fünf Förderschulen
  • An den sechs öffentlichen Bibliotheken im Kiez wurden in zwölf Monaten 1.419.868 Medien ausgeliehen.
  • ein Naturschutzgebiet: der vier Hektar große Unkenpfuhl Marzahn
  • Die drei Landschaftsschutzgebiete sind die Kaulsdorfer Seen, die Hönower Weiherkette und der Barnimhang.
  • 48 Kleinspielfelder, 19 begrünte Großspielfelder und Gymnastikwiesen, neun Tennisanlagen und sechs 400-Meter-Bahnen
  • 137 Spielplätze mit einer Gesamtfläche von 220.495 qm
  • 573 Ärzte behandeln Patienten im Bezirk – darunter 27 Gynäkologen, 16 Augenärzte, 143 Allgemeinmediziner und 236 Zahnärzte
  • 30.729 Gebäude mit 133.450 Wohnungen
  • Die Gesamtlänge aller Straßen im Kiez beträgt 542,5 Kilometer. Die Märkische Allee liegt mit 7,5 Kilometern auf Platz eins.
  • 59 Brücken befinden sich im Bezirk

Interessantes

logo beste aussichten

Die Farbe Grün gehört zu Recht in den mehrfarbigen Strahlenkranz der Bildmarke des Bezirks, denn Marzahn-Hellersdorf glänzt mit viel Natur. Das ist für die Erholung und Gesundheit der Bevölkerung in einer Großstadt ein sehr wichtiger Aspekt. Trotz der dichten Besiedelung bestehen 14 Prozent des Bezirks aus Erholungsflächen (Berlin: 11,4 Prozent). Die Balance zwischen städtebaulicher Nutzung und Erhaltung natürlicher Flächen ist ein wichtiger Bestandteil der Bezirkspolitik, damit Marzahn-Hellersdorf künftig erholsame Momente im Grünen und Berlin beste Aussichten auch in dieser Beziehung bieten kann.

Chronik Februar

1. Februar 1980
Als erste ausländische Arbeitskräfte nehmen Vietnamesen ihre Tätigkeit im VEB Berliner Werkzeugmaschinenfabrik in der Leninallee 399 auf. Im Mai 1986 kommen polnische und im Juli 1987 nordkoreanische Beschäftigte in den Betrieb.

1. Februar 1985
An der Marzahner Promenade 30 wird die Klubgaststätte mit Tanzrestaurant »Zur Promenade« eröffnet.

1. Februar 1987
Die Evangelische Kirchengemeinde Hellersdorf wird gegründet. Hartmut Wittig wird als erster Pfarrer in sein Amt eingeführt.

1. Februar 1991
Eine DRK-Sozialstation in der Sella-Hasse-Straße 21 wird eröffnet. Die bisher für die Betreuung älterer Menschen verantwortlichen Stadtbezirksschwestern und Hauswirtschaftshilfen der »Volkssolidarität« werden in den Sozialstationen freier Träger eingesetzt.

1. Februar 1992
Die S-Bahnhöfe Bruno-Leuschner-Straße, Otto-Winzer-Straße und Karl-Maron-Straße werden in Raoul-Wallenberg-Straße, Mehrower Allee und Poelchaustraße umbenannt.

1. Februar 1997
In der Jesus-Kirche Kaulsdorf findet die Eröffnungsveranstaltung zu den Feierlichkeiten anlässlich des 650. Jahrestages der ersten urkundlichen Erwähnung von Kaulsdorf statt.

2. Februar 1979
Der Berliner Magistrat beschließt die Aufgabenstellung für das Wohngebiet Kaulsdorf-Nord. Für diesen östlich der Wuhle geplanten Wohnkomplex mit 5.500 WE erarbeiten Architekten aus Berlin, Neubrandenburg, Rostock und Schwerin eine Bebauungskonzeption.

Die AWG des VEB Berliner Werkzeugmaschinenfabrik schließt als erste einen Freundschaftsvertrag mit einer Taktstraße des WBK, der Taktstraße 11, ab. Zu den Verpflichtungen der Taktstraße gehört, wöchentlich 20 Genossenschaftsmitgliedern die Ableistung der für den Erhalt einer Genossenschaftswohnung erforderlichen Eigenleistungen zu ermöglichen.

2. Februar 1990
Die Gebäude und Einrichtungsgegenstände der ehemaligen SED-Parteischule »Franz Mehring« in Biesdorf, an der Funktionäre der DKP und Westdeutsche Gewerkschafter geschult wurden, werden durch den PDS-Parteivorstand an die Zentralklinik für Psychiatrie und Neurologie »Wilhelm Griesinger« am Brebacher Weg 15 übergeben.

3. Februar 1998
Der Berliner Senat beschließt, das im Programm »Wohnungsbaustrategie 95« genannte Entwicklungsgebiet Eisenacher Straße zu streichen. Nach Voruntersuchungen wird festgestellt, dass weitere Maßnahmen, die sich aus der Festlegung als städtebaulicher Entwicklungsbereich ergeben würden, nur mit einem erheblichen Finanzierungsaufwand zügig und einheitlich zu realisieren wären.

4. Februar 1998
300 Unternehmer und Politiker nehmen an einer »Stadtraumkonferenz Ost« in der Elpro AG in Hohenschönhausen teil. Berlins größtes Gewerbe- und Industrieflächengebiet verzahnt auf 820 ha die Bezirke Marzahn, Hellersdorf, Hohenschönhausen und Lichtenberg. Mindestens 170 ha Bauland liegen brach.

5. Februar 1990
Die mit mehrjähriger Verzögerung fertiggestellte Poliklinik »Theodor Brugsch« in der Erich-Glückauf-Straße nimmt mit den Abteilungen Pädiatrie und Stomatologie ihre Tätigkeit auf.

6. Februar 1996
In einem von der WBG Marzahn mbH ausgeschriebenen Wettbewerb zur Gestaltung von Wohnungen der Serien WBS 70 und QP 71 vergibt die Jury zweite Preise an Franziska Krzewitzki von der Technischen Universität für ihr Küchenmodell einer QP 71-Wohnung und Annet Zinsmeister von der Hochschule der Künste für ihre Techniksäule. Insgesamt beteiligten sich 23 Architektur- und Kunststudenten Berliner Hochschulen.

Im Freizeitforum an der Marzahner Promenade 55 findet ein Unternehmertreffen »Berliner Wirtschaftsraum Nordost« statt. Gewerbetreibende und Politiker aus Marzahn, Hellersdorf, Hohenschönhausen und Lichtenberg beraten über Möglichkeiten zur besseren Nutzung der wirtschaftlichen Potenzen in der Region.

6. Februar 1997
Am Standort der ehemaligen Klubgaststätte »Stadtwappen« in der Mehrower Allee wird nach zweijähriger Bauzeit das Einkaufszentrum »Plaza Marzahn« eröffnet. Das Gebäude mit geschwungenen Fassaden und Dachaufbau beherbergt zwei Supermärkte, Geschäfte, Büro- und Gewerbeflächen, eine Tiefgarage und 110 Wohnungen.

9. Februar 1995
An der Klandorfer Straße in Marzahn-Nord wird der Grundstein für ein Wohnhaus mit Gewerbeunterlagerung als Lückenschließung gelegt. Das Eckgebäude mit 18 Wohnungen verbindet zwei sechsgeschossige WBS 70-Bauten miteinander. Ende 1995 ist das Gebäude bezugsfertig.

10. Februar 1994
Die WBG Marzahn mbH stellt Ergebnisse einer 1993 durchgeführten Mieterbefragung vor. Danach wohnen 79% der Marzahner gern im Bezirk; bei einer Befragung 1991 waren es 65% gewesen. 30% der befragten Haushalte äußern Umzugsabsichten gegenüber 24% im Jahre 1992, davon allerdings zu 80% innerhalb Marzahns. Lediglich 4% ziehen einen Kauf ihrer Wohnung ernsthaft in Betracht.

11. Februar 2003
Der Komponist Arndt Bause, der seit 1975 in Biesdorf lebt, verstirbt. Im Oktober 2011 wird der große Saal des Freizeitforums Marzahn nach ihm benannt.

12. Februar 1988
Der erste Teil des Warenhauses „Marzahner Tor" an der Marzahner Promenade, der auf 5.000 m² vor allem Haushaltwaren anbietet, wird eröffnet. Ende 1988 ist der von Wolf-R. Eisentraut entworfene Gesamtkomplex fertiggestellt, zu dem auch ein Bekleidungshaus und ein Verbinder zwischen beiden Teilen gehören. Die Gebäude werden 2003 abgerissen.

13. Februar 1980
In einem Beschluss des Berliner Magistrats zum komplexen Wohnungsbau für 1981 bis 1985 werden folgende Standorte in Marzahn festgelegt: Wohngebiet 1 mit 9.506 WE, Wohngebiet 2 mit 8.548 WE, Wohngebiet 3 mit 21.980 WE und Cecilienstraße mit 2.707 WE. Außerdem wird beschlossen, das bisherige Neubaugebiet von Marzahn östlich und nördlich der drei ersten Wohngebiete um die Wohngebiete Marzahn-0st mit 3.000 WE, Marzahn-Nord mit 6.000 WE, Kaulsdorf-Nord mit 4.900 WE und Ahrensfelde mit 4.000 WE zu erweitern.

13. Februar 1998
Teilnehmer eines Internationalen Plattenkongresses, der im Rahmen der Baumesse »bautec '98« in Berlin stattfindet, treffen sich im Freizeitforum Marzahn, um über die Probleme der Sanierung von Plattenbausiedlungen am Beispiel von Marzahn zu debattieren. Der Kongress verabschiedet die »Berliner Erklärung zur Zukunft der großen Plattenbausiedlungen in Mittel- und Osteuropa«.

14. Februar 2007
Der Kaulsdorfer Zeichner und Karikaturist Willy Moese verstirbt.

15. Februar 1988
In Alt-Marzahn 55 öffnet in einer umgebauten Scheune der ehemaligen Gärtnerei Lamprecht die nach dem Biesdorfer Kunsthistoriker und -kritiker benannte »Heinz Lüdecke Bibliothek«. Seit 2012 beherbergt das Gebäude die Dauerausstellung des Bezirksmuseums zur Bezirksgeschichte. Zudem finden dort kleine Wechselausstellungen und pädagogische Projekte statt.

15. Februar 1993
In Alt-Marzahn 64 öffnet eine Filiale der Buchhandelskette »Der kleine Buchladen«.

17. Februar 1998
Das Bezirksamt Marzahn beschließt auf Initiative des Heimatvereins die Rekonstruktion der Schule in Alt-Marzahn als neuen Standort des bezirklichen Museums. lm Juni 1998 beginnen die Bauarbeiten, am 11. September 1999 wird das Gebäude als Museum übergeben.

19. Februar 1993
Die Knorr-Bremse Berlin eröffnet auf dem von der Treuhandanstalt erworbenen Gelände des ehemaligen VEB BWF Marzahn einen neuen Standort. Nach Rekonstruktionsarbeiten entsteht der Gewerbepark Georg Knorr.

Den ersten Preis bei einem seit November 1992 laufenden Wettbewerb zur modellhaften Sanierung eines in QP-Bauweise errichteten Wohnblocks in der Wuhlestraße 17-19 erhält der in Paris lebende Architekt Jens Freiberg. Insgesamt nahmen sieben Architektengruppen an diesem ersten Wettbewerb zur Umgestaltung eines Plattenwohnhauses in Marzahn teil, der Teil des Modellvorhabens »integriertes Entwicklungskonzept Berlin-Marzahn« ist. Schwerpunkt der Umgestaltung ist die Sanierung von drei zehngeschossigen Plattenbauten mit 324 Wohnungen und einer Gebäudezeile als Neubau für 45 Wohnungen und sieben Gewerbeeinheiten.

umbau wuhlestraße

20. Februar 1990
Die von der Stadtbezirksversammlung am 30.1.1990 beschlossene zeitweilige Kommission zur Untersuchung der Wahldurchführung vom Mai 1989 hält ihre konstituierende Sitzung ab. Zum Vorsitzenden wird Ernst-Gottfried Buntrock, Pfarrer in Biesdorf-Nord, gewählt.

20. Februar 1998
Am Marzahner Tor zwischen Märkischer Allee und Marzahner Promenade beginnt nach Plänen des Berliner Architektenbüros Müller Reimann der Bau eines Freizeit- und Sportzentrums, Le Prom genannt. Der Investor, die REBA Beteiligungs-GmbH & Co., plant hier ein Multiplex-Kino mit acht Sälen für 1.500 Besucher, eine Diskothek, eine Bowlinghalle mit 16 Bahnen, ein Fitness-Center sowie Freizeit- und Gastronomiebereiche. Richtfest für das Kino ist am 5.9.1998.

22. Februar 1982
Seit der Eröffnung von Schulen und Kindergärten wurden in Marzahn 1.730 Lehrer und Erzieher eingesetzt, davon 1.475 aus anderen Ost-Berliner Stadtbezirken und Bezirken der DDR sowie 255 Absolventen. Etwa 12% der nach Marzahn delegierten Lehrer und Erzieher wurden vom Rat des Stadtbezirkes mit Wohnraum versorgt. Für die Schuljahre 1981/82 bis 1985/86 ist die Entsendung von 908 Lehrern und Horterziehern, 24 Pionierleitern sowie 390 Kindergärtnerinnen aus anderen Stadtbezirken Berlins nach Marzahn vorgesehen.

22. Februar 1990
Auf einer Einwohnerversammlung werden erstmals ein Gesamtplan und ein detaillierter Zeitplan zur Gestaltung des Wohngebietsparks Marzahn vorgestellt. Initiator der Veranstaltung ist die im September 1989 gegründete Bürgerinitiative »Wohngebietspark«, der sich bis zu diesem Zeitpunkt über 3.000 Marzahner mit ihrer Unterschrift angeschlossen haben.

23. Februar 1991
Nach dreijähriger Bauzeit wird das »Friedrich-Spee-Haus« als Exerzitienhaus des katholischen Jesuiten-Ordens in der Biesdorfer Fortunaallee 29 eröffnet. Die Einweihung nimmt Bischof Georg Sterzinsky vor.

23. Februar 1994
Die Architekten Thomas Müller, Andreas Scholz und Ivan Reimann erhalten den ersten Preis für ihren Entwurf im »eingeschränkten städtebaulichen Wettbewerb mit Realisierungsteil« zur städtebaulichen Gestaltung der Marzahner Promenade. Insgesamt beteiligen sich 14 Architektengruppen an diesem seit dem 11.10.1993 laufenden Wettbewerb des Landes Berlin. Die Jury attestiert den Preisträgern einen respektvollen Umgang mit dem vorhandenen Bestand und empfiehlt, sie mit der Überarbeitung des städtebaulichen Entwurfs zu beauftragen. Geplant sind bis 1995 der Bau eines weiteren Warenhauses, einer Markthalle, zweier Hotels, eines Kinozentrums mit zehn Sälen sowie Büro» und Gewerbeflächen. Nachdem die Karstadt AG im September 1994 den Bau des Warenhauses absagt, wird die Bauplanung für die Promenade ausgesetzt.

24. Februar 1997
Am Gewerbestandort »Märkische Spitze« zwischen Märkischer Allee und Bentschener Weg eröffnen verschiedene Möbelmärkte. Auf dem seit 1975 als Baustelleneinrichtung genutzten Gelände begannen im Frühjahr 1996 die Bauarbeiten für ein Gewerbezentrum. Im April 1997 öffnen ein Bau- und Gartencenter sowie ein Technikmarkt.

25. Februar 2003
Im Klärwerk Falkenberg wurde der letzte Tropfen Abwasser gereinigt. Durch eine neue Abwasserverteilung wird hier der Betrieb eingestellt.

26. Februar 1991
In der Gaststätte der K.A.B. Kraftwerks- und Anlagenbau AG in der Allee der Kosmonauten findet der »1. Unternehmertag« der Marzahner Wirtschaft statt. Die Geschäftsführer und Betriebsräte von mehr als 150 Firmen nehmen teil. Die Bezirksstadträtin für Wirtschaft, Ines Saager, stellt Entwicklungskonzepte für die Ansiedlung von Industrie und Gewerbe im Bezirk vor. Die Teilnehmer beschließen, einen regionalen Interessenverband klein- und mittelständischer Unternehmen zu bilden.

27. Februar 1984
Am Parsteiner Ring in Marzahn-Ost wird die erste Berliner Schule in Großplattenbauweise übergeben. Die neue Schulbauserie POS GT 81 löst aufgrund ihrer Einsparungen an Material und Zeit die bisher übliche Stahlskelettbauweise ab. Der viergeschossige, von Wolfgang Lampe entworfene Schultyp mit 26 Klassenräumen bietet 720 Schülern Platz. In Marzahn werden bis 1990 weitere 13 Schulen in dieser Bauweise errichtet.

28. Februar 1996
Im Rathaus am Helene-Weigel-Platz 8 treffen sich Bürgermeister, Wirtschaftsstadtrat, Wirtschaftskreis, Vertreter der BVV, von Unternehmen und aus Senatsverwaltungen zum ersten Marzahner Wirtschaftsstammtisch.

29. Februar 2000
Der Marzahner Wirtschaftskreis wird zum Marzahn-Hellersdorfer Wirtschaftskreis erweitert.

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marzahn hellersdorf beste aussichtenMarzahn-Hellersdorf war und ist über die Jahre durch eine hohe Dynamik in der demografischen, städtebaulichen und wirtschaftlichen Entwicklung geprägt und hat sich zu einem sehr liebens- und wohnenswerten Berliner Bezirk entwickelt. Marzahn-Hellersdorf ist mit 40 Jahren jüngster Bezirk der Hauptstadt und steht in mehrfacher Hinsicht für Berlins beste Aussichten.